
Warum du dich wie ein Opfer fühlst, ohne es zu merken
Warum du dich wie ein Opfer fühlst, ohne es zu merken! Über stille Muster, innere Erschöpfung und den leisen Weg zurück zu dir. Vielleicht kennst du diesen Moment. Du sitzt da. Und irgendwo in dir ist dieses leise Gefühl, dass das Leben gerade mehr mit dir passiert, als dass du es wirklich gestaltest. Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher still. Und vielleicht sagst du dir sogar: Andere haben es viel schwerer. Ich sollte dankbar sein. So schlimm ist es doch gar nicht. Und trotzdem fühlt es sich eng an. Still. Festgefahren. Manchmal kommt innerlich ein leises Ja. Ohne Worte. Ohne Gedanken. Nur als Gefühl. Dieses Video ist aus einem stillen Moment entstanden. Nicht aus einer Idee, nicht aus einem Konzept, nicht aus einer Strategie – sondern aus einem inneren Gefühl. Aus der Beobachtung, wie viele Menschen funktionieren, stark sind, Verantwortung tragen, weitermachen – und dabei langsam in einen inneren Zustand rutschen, den sie selbst kaum bemerken. Die leise Opferrolle. Nicht laut. Nicht klagend. Sondern still, angepasst, erschöpft, erklärend, rechtfertigend – und dabei immer weiter vom eigenen inneren Raum entfernt. In diesem Video spreche ich genau darüber. Nicht wertend. Nicht anklagend. Sondern ruhig. Klar. Menschlich. Als Einladung zur ehrlichen Selbstbeobachtung. Die leise Form der Opferrolle Die Opferrolle beginnt selten laut. Sie entsteht nicht durch Drama, nicht durch große Zusammenbrüche, nicht durch offensichtliche Krisen. Sie entsteht leise. Unauffällig. Fast unbemerkt. Oft aus Erschöpfung. Aus Überforderung. Aus zu langer Anpassung. Aus zu viel Funktionieren. Aus einem inneren Zustand, in dem man gelernt hat, stark zu sein – und dabei langsam den Kontakt zu sich selbst verliert. Die moderne Opferrolle ist nicht klagend. Sie ist leistungsfähig. Verantwortungsbewusst. organisiert. angepasst. Sie funktioniert. Sie trägt. Sie hält durch. Genau deshalb wird sie so selten erkannt. Nicht alles, was sich wie Opferrolle anfühlt, ist Schwäche. Manchmal ist es ein innerer Schutzmechanismus. Wenn Identität aus Erschöpfung entsteht Das eigentliche Problem beginnt nicht dort, wo man müde wird. Es beginnt dort, wo man beginnt, sich mit dieser Müdigkeit zu identifizieren. Wenn man innerlich den Zustand übernimmt: „So ist das Leben eben.“ „So bin ich halt.“ „Andere haben es leichter.“ „Ich kann gerade nicht anders.“ In diesem Moment verschiebt sich etwas Entscheidendes: Man sitzt nicht mehr innerlich am Steuer – man sitzt daneben. Und das Leben fährt. Warum die Opferrolle sich sicher anfühlt Die Opferrolle fühlt sich oft nicht falsch an. Sie fühlt sich sicher an. Sie erklärt. Sie rechtfertigt. Sie entlastet. Sie nimmt Druck. Sie reduziert innere Verantwortung. Doch Verantwortung und Schuld sind nicht dasselbe. Verantwortung bedeutet nicht: „Ich habe alles falsch gemacht.“ Verantwortung bedeutet: „Ich erkenne, dass wieder etwas in meinem Einfluss liegt.“ Der leise Ausstieg Der Ausstieg beginnt selten mit einer großen Entscheidung. Nicht mit einer radikalen Veränderung. Nicht mit einem neuen Leben. Oft beginnt er mit einem inneren Satz: Ich bin nicht machtlos. Ich bin vielleicht müde. Aber ich bin noch da. Manchmal reicht genau dieser Gedanke, um innerlich wieder Raum zu öffnen. Kein Ziel. Kein Plan. Kein Druck. Sondern ein stilles Erinnern an Selbstwirksamkeit. Stille. Raum. Ordnung. Nicht als Ziel. Sondern als Erinnerung. Das hier ist mein Raum. Mein Seelenkompass. Von Seele zu Seele. Wenn dich diese Gedanken begleiten und berühren, teile ich sie auch gelegentlich in stiller Form per E-Mail. Keine Werbung. Kein Druck. Kein Lärm. Nur Impulse für innere Ordnung, Klarheit und Bewusstsein. Hier kannst du dich eintragen und Teil dieses stillen Raums werden.

